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Professor Bernhardi

Posted in Uncategorized on 11/15/2017 by Harry B.P. Jaeger

Bin ich etwa auch ein Antisemit?
Ich, der ich immer
mindestens einen jüdischen
Assistenten habe? Gegenüber
anständigen Juden gibt
es keinen Antisemitismus.

Filitz

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Theater in der Josefstadt

Inhalt

Wenn auch die Bedenken, die gegen die Aufführung des Werkes vom Standpunkte der Wahrung religiöser Gefühle der Bevölkerung vorliegen, durch Striche oder Änderung einiger Textstellen immerhin beseitigt werden könnten, so stellt doch das Bühnenwerk schon in seinem gesamten Aufbau durch das Zusammenwirken der zur Beleuchtung unseres öffentlichen Lebens gebrachten Episoden österreichische staatliche Einrichtungen unter vielfacher Entstellung hierländischer Zustände in einer so herabsetzenden Weise dar, dass seine Aufführung auf einer „inländischen Bühne“ wegen der zu wahrenden öffentlichen Interessen nicht zugelassen werden kann. Dem gegenüber kann für die Frage der Aufführung des Bühnenwerkes dessen literarische Bedeutung nicht als entscheidend ins Gewicht fallen.

Aus dem Aufführungsverbot, Jänner 1913

Dem Dichter ist es nicht um eine politische Komödie zu tun. Er will uns Menschen und Zustände oder besser bestimmte Menschen in bestimmten Zuständen zeigen und da er nicht außerhalb der Zeit und des Raumes lebt, so zeigt er uns österreichische Menschen in österreichischen Zuständen. Er kann nichts dafür, dass die Menschen und die Zustände so sind.

Arbeiter Zeitung, Februar 1913

Dass meine neue Komödie Professor Bernhardi Sie so lebhaft interessiert hat, ist mir sehr lieb. Es ist über dieses Stück gar viel herumgeredet und herumgeschwätzt, und auch Sie, sind über die Entstehungsgeschichte meines Stückes nicht ganz richtig informiert worden. Die Komödie behandelt nicht eigentlich „ein Lebensschicksal, wie es mein Vater erfahren hat“, der Inhalt ist vielmehr frei erfunden. Mein Vater hat wohl seinerzeit, mit Freunden zusammen, ein Krankeninstitut in der Art des Elisabethinums gegründet, aber wenn sein Ausscheiden vielleicht auch dem Einen oder dem Andern nicht unangenehm gewesen wäre, er ist keineswegs „hinausintrigiert“ worden, ja, ist sogar als Direktor des Instituts am 2. Mai 1893 gestorben. Meine Komödie hat keine andere Wahrheit als die, dass sich die Handlung genauso, wie ich sie erfunden habe, zugetragen haben könnte, – zum mindesten in Wien zu Ende des vorigen Jahrhunderts.

Arthur Schnitzler an Georg Brandes, Februar 1913

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fotoharry@icloud.com

Premiere: 16. November 2017 im Theater in der Josefstadt

Regie:  Janusz Kica

Bühnenbild und Kostüme:  Karin Fritz

Dramaturgie:  Ulrike Zemme, Leonie Seibold

Licht:  Manfred Grohs

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Besetzung

Dr. Bernhardi, Professor für interne Medizin, Direktor des Elisabethinums

Herbert Föttinger 

Dr. Ebenwald, Professor der Chirurgie, Vizedirektor am Elisabethinum

Florian Beichtmeister

Dr. Cyprian, Professor für Nervenkrankheiten am Elisabethinum

André Pohl 

Dr. Pflugfelder, Professor für Augenkrankheiten am Elisabethinum

Michael König

Dr. Filitz, Professor für Frauenkrankheiten am Elisabethinum 

Christian Nickel

Dr. Tugendvetter, Professor für Hautkrankheiten am Elisabethinum 

Michael Schönborn

Dr. Löwenstein, Dozent für Kinderkrankheiten am Elisabethinum

Johannes Seilern

Dr. Schreimann, Dozent für Halskrankheiten am Elisabethinum 

Wojo van Brouwer

Dr. Adler, Dozent für pathologische Anatomie am Elisabethinum

Peter Scholz

Dr. Oskar Bernhardi, Assistent Bernhardis am Elisabethinum

Nikolaus Barton

Dr. Kurt Pflugfelder, Assistent Bernhardis am Elisabethinum

Alexander Absenger

Dr. Wenger, Assistent Tugendvetters am Elisabethinum

Alexander Strömer

Hochroitzpointner, Kandidat der Medizin am Elisabethinum

Holger Schober

Ludmilla, Krankenschwester am Elisabethinum

Alma Hasun

Professor Dr. Flint, Unterrichtsminister

Bernhard Schir

Hofrat Dr. Winkler, im Unterrichtsministerium

Martin Zauner

Franz Reder, Pfarrer der Kirche zum Heiligen Florian

Matthias Franz Stein

Dr. Goldenthal, Verteidiger

Michael Dangl      Alexander Strobele

Dr. Feuermann, Bezirksrat in Oberhollabrunn

Oliver Rosskopf

Kulka, ein Journalist

Patrick Seletzky

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Sinndimension einer Situation

Posted in Uncategorized with tags , on 10/02/2013 by Harry B.P. Jaeger

Sollte das Alphabet den Unterschied ums Ganze definieren?

Sollte das Alphabet den Unterschied ums Ganze definieren? In vielen Hinsichten ähneln sich die chinesische und die griechische Weisheitslehre, aber vor die Wahl gestellt, ein entweder situatives oder ein teleologisches Handlungsmodell zu pflegen, entscheiden sich die Griechen für das teleologische. Das teleologische Modell misst das Handeln an den Zielen, die es sich setzt, mit entsprechend großen Chancen, ein Situationspotential zu übersehen, das sich für alternative Ziele und alternative Handlungen hätte nutzen lassen. Das situative Modell schaut von vornherein auf die Situation und ihr Potential und lässt sich nur daran messen, ob Chancen, der Situation eine andere Wendung zu geben, gesehen wurden oder nicht.

Die beiden Modelle unterscheiden sich im Akzent, den sie setzen. Das teleologische Modell hält die Situation latent, in der es zu verschiedenen Zielsetzungen kommt. Es zieht die Aufmerksamkeit von der Gegenwart ab und richtet sie auf eine Zukunft, in der es bestimmte Ziele zu erreichen gilt, und auf eine Vergangenheit, die es erlaubt, diese Zielsetzungen zu motivieren und zu rechtfertigen. Das situative Modell hingegen hältst die Zielsetzungen latent. Dass und was jemand in bestimmten Situationen erreichen will, versteht sich entweder von selbst oder ergibt sich als Überraschung im Nachhinein, dann jedoch als eine Überraschung, die nicht überrascht, sondern die gegebenen Verhältnisse und die darin motivierten Zielsetzungen, einen Krieg zu gewinnen, einen Fürsten zu überzeugen, eine Ehefrau zu finden oder was immer, bestätigt.

Es ist wichtig zu sehen, dass es sowohl in China wie in Griechenland beide Modelle gibt. Wir haben es daher nicht mit verschiedenen Welten zu tun, sondern mit verschiedenen Akzentsetzungen. Wir haben es auch nicht mit der Unmöglichkeit zu tun, sich wechselseitig zu verstehen, sondern mit der Notwendigkeit, die jeweils eine Präferenz für das entweder situative oder teleologische Modell als eine Präferenz innerhalb der selben Alternative zu erkennen. Das situative Modell pflegten die Griechen unter dem Stichwort der metis, der listenreichen und wachsamen Klugheit. Von ihr wissen die Männer der Tat, während die Männer des Wissens die Idee des telos pflegen, des Zieles, an dem ein Handeln sich spätestens dann messen lassen muss, wenn es in der Akademie diskutiert wird. Und niemand wird den chinesischen Weisen ihre Teleologie absprechen. Der Weise wie der Fürst, den er berät, wissen sehr wohl, was sie erreichen wollen und was sie verhindern müssen. Aber ihr Verhalten orientiert sich situativ an Klugheitsregeln, nicht an Rechtfertigungsmustern. Sie handeln nicht, sondern sie agieren, wenn man unter einer Handlung den Versuch versteht, anschließend in einer anderen Situation zu sein, und unter einer Aktion den Versuch, erst einmal herauszufinden, in welcher Situation man steckt, sei es nun, dass man nach Möglichkeiten sucht, auf das eigene Mitspielen aufmerksam zu machen, sei es, dass man versucht, herauszufinden, wer die anderen Mitspieler sind und in welcher Haut sie stecken.

Die Griechen jedoch haben es nicht mit Situationen, sondern mit Handlungen zu tun. Sie agieren nicht, sondern sie handeln, und dies entweder tragisch oder komisch, entweder heroisch oder, als Entlastungskategorie für alle anderen, alltäglich. In jedem Fall jedoch haben sie es mit einem Drama zu tun und damit auch mit einer Geschichte, die sich zwar im Kosmos als ewige Wiederkehr des Gleichen abspielt, auf Erden jedoch als durchaus schicksalsreiches Geschehen unter Menschen. Eine Klugheit gibt es nur im Rahmen der Geschichte. Sie wird auch nur dort, am Hofe, reflektiert, wo sich die Entscheidungen vorbereiten, die dann entweder den Erfolg oder den Untergang nach sich ziehen. Sie wird durch die Geschichte gerahmt, nicht umgekehrt. In China hingegen rahmt die Klugheit jede mögliche Geschichte, die deswegen letztlich auch nicht stattfindet. In China dominiert die Wiederkehr des Gleichen, auch wenn es mal die einen, mal die anderen erfolgreicher werden lässt und mal die einen, mal die anderen in den Untergang reißt.

Beide Gesellschaften, die chinesische wie die griechische, sind Schriftgesellschaften. Beide haben die Einführung der Sprache und damit die Dynamik der Stammesgesellschaft hinter sich und die Einführung des Buchdrucks und damit die Dynamik der modernen Gesellschaft noch vor sich. Von der Stammesgesellschaft wissen sie, von der modernen Gesellschaft wissen sie nichts. Strukturell geprägt von den Formen, die die Stammesgesellschaft gefunden hatte, um mit der Katastrophe der Einführung eines Überschusses an Referenzen fertig zu werden, haben die antiken Hochkulturen mit der Katastrophe oder Einführung eines Überschusses an Symbolen zu tun. Bedeutete der Überschuss an Referenzen, dass die Stammesgesellschaft Regelungen finden müsste, was ein Wort meinen kann, wer es an wen richten darf und wann ist ausgesprochen werden darf, so bedeutet der Überschuss an Symbolen, dass die Schriftgesellschaft Regelungen finden muss, auf welche Schriftzeugnisse man sich in welchen Situationen berufen darf. Brachte die Einführung der Sprache eine über die Wahrnehmung von Körpern koordinierte Gesellschaft durcheinander, so die Einführung der Schrift eine über die Grenze zwischen Ritualgemeinschaften geordnete Gesellschaft.

Im Unterschied zu den Piktogrammen der Chinesen ist die Schrift der Griechen alphabetisch. An die Stelle eines kosmologischen Denkens im Kontext mystischer und mythologiesierbarer Ursprünge, das die Piktogramme zunächst nur unterstützen, tritt ein analytisches Denken, das an der Möglichkeit der Zergliederung und des Zerfalls den zunächst ungesicherten Zusammenhang der Dinge zu studieren lernt. Im qualitativen Sprung vom Bild zum Laut und dessen Fixierung steckt die Entdeckung des Unterschiedes, den ein Moment, kairós, jetzt machen kann. In der alphabetischen Schrift wird das vorübergehende, dass auftauchende und wieder verschwindende Wort angehalten und werden an dieser Differenz Zeitfluss und Ereignis unterscheidbar.  Man hat es nicht nur mit Bildern zu tun, die ihrer situativen Verwendung kontrolliert werden müssen, sondern mit einem Alphabet, das kontigent werden lässt, wie es weitergeht. Die Griechen haben keine andere Wahl, als das teleologische Modell zu forcieren.  Aristoteles erfindet es, weil außerhalb einer Bindung der Welt an die angemessenen Plätze, die alles Seiende in ihr findet, an die Vernunft der Verhältnisse nicht mehr zu glauben wäre. Die Berufung auf das telos jedoch erlaubt es, des Überschusses der Symbole nicht nur Herr zu werden, indem sie ihn jeder Kommunikation als teleologisch entweder passend angenommen oder unpassend abgelehnt werden können, sondern sie einzubringen in eine Gestaltung der Welt, die an Zuständen der Perfektion ihren Maß, an Zuständen der Korruption ihr Problem und an der Suche nach und Wiedergewinnung von angemessenen Plätzen für Menschen und Dinge ihre geschichtliche Dynamik gewinnt.

Während die Chinesen ihre Piktogramme in ein Referenzmodell der mündlichen Sprache einfügen, das es ihnen erlaubt, an den bewährten Formen des Respektes vor Grenzen und der Faszination von Geheimnissen festzuhalten, als mache die Einführung der Schrift keinen Unterschied zur Stammesgesellschaft, revolutionieren die Griechen ihr Weltmodell und beginnen ein Abenteuer der Geschichte, das wohl nur unzulänglich auf den Begriff des Schicksals gebracht werden kann. Wie die Ägypter, die Platon und Aristoteles abschreckend vor Augen hatten, werden auch die Chinesen Bürokraten. Hieroglyphen wie Piktogramme erlauben es offenbar, die Ritualgemeinschaften der Stammesgesellschaft mit wesentlich größerer Reichweite als je zuvor zu reproduzieren und zu formulieren, ohne wie in Griechenland das Risiko einzugehen, dass Handel, Politik, Kunst und Wissenschaft Skalen der Bürokraten durcheinander bringen und mit innovativen Ideen die Verhältnisse neu sortieren. Mit anderen Worten, selbstverständlich agieren die Griechen so klug wie die Chinesen. Im Unterschied zur Klugheit der Chinesen führt dies jedoch nicht zur Bestätigung, sondern zur Veränderung der Verhältnisse. Die Chinesen variieren das Bewährte, ohne auf die Idee zu kommen, es zu analysieren und zu rekombinieren. Die Griechen hingegen analysieren es und rekombinieren es im Zuge eines Prozesses der ebenso praktischen wie poetischen und theoretischen Neugier, der bis heute sein Ende noch nicht gefunden hat.

Das teleologische Handlungsmodell liefert dazu nur die normative Kontrastfolie. Man setzt sich Ziele, an denen man sich messen lässt, während man längst und höchst situativ die Mittel auswechselt, die es erlauben, sie zu erreichen. Oder man beruhigt die allfälligen Beobachter, dass man sich an die von allen konsentierten Mittel hält, während man längst Ziele verfolgt, die man einstweilen still und leise für sich behält. Man wird dieses teleologische Modell später auch das „rationale“ Handlungsmodell nennen. Und man wird daran festhalten, dass es für die Deklaration von Normen so viel Platz hat wie für die ebenso kluge wie prozessuale und damit situationsabhängige Neubestimmung des Verhältnisses von Mittel und Zweck. In der losen Koppelung zwischen den deklarierten, gleichsam global legitimierbaren Handlungen einerseits und dem geschickten, lokal angemessenen Agieren andererseits hat dieses griechische und inzwischen westliche Handlungsmodell seine eigentliche Pointe. Und in dieser Form haben es die Chinesen nicht nur längst übernommen, sondern immer schon verfolgt. Auf dem Umweg über China entdeckte der Westen seine eigenen Klugheitslehren.

Sinndimension einer Situation

situativ betrachtet

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Ohne der sprachlichen und geschichtlichen Entwicklung entgegenzuwirken behaupte ich, dass heute das Verständnis zwischen östlichen und westlichen Landessprachen nicht mehr genügend in die Tiefe geht, da sich die wesentlichen Sprachen auffällig in unkonventionelle Ebenen entwickelt haben und ihre philosophischen Grundlagen, die sie in der Antike bewusst zum Ausdruck brachten, vernachlässigt haben. In der Gegenwart bedarf es an einer gründlichen internationalen Sprachreformation.  Die Ideologie, eine Weltsprache in den Raum zu stellen, scheitert immer wieder daran, dass sinnvoll dimensionierte Gedankengüter, rückläufig  auf  Grund der sprachlich, differenzierten Entwicklungen, die einheitliche Verständigung eintrüben.

Die sinngemäße Aufteilung im Westen, „die materielle Entwicklung“, in Mitten Europas, „die Erfindungen“ und im Osten, „die geistige Reife“, präsentiert sich schon lange nicht mehr als Waage der globalen Philosophie. Der Übergriff der materiellen Entwicklung vom Westen in den Osten hinderte die Transformierung der geistigen Entwicklung, die vom Osten, über Mitte Europas in den Westen gelangen sollte. Im Gegenteil, eine aus dem Gleichgewicht geratene Entwicklungsmöglichkeit, die auch sprachlich ein Gewicht der Verständigung trägt, erschwert das geistige Potential des Ostens zu erkennen, und löst bei vielen Völkern Konflikte aus, die teilweise nur aus Missverständnissen heraus erstanden. Ein Gedanke alleine hat ein enormes Energiepotential, ein einziges Wort transportiert diese Energien in bestimmte Richtungen. In welche Richtung wir Gedanken lenken, bedarf einer sorgfältigen Überlegung. In der Antike hat man sich sehr wohl den nötigen Zeitraum gegeben, Gedanken in Worte zu transformieren, in der Gegenwart gibt man sich zu wenig Zeit dafür. Um so schneller geraten Gedanken und Wörter in die falsche Richtung. Dort wo sie nicht hingehören, werden sie konfliktreich mit Gegenkonfrontationen, entweder bereichert oder entschärft.

Eine Dechiffrierung, eines in die falsche Richtung gerichteten Gedanken, verhindert rascher ein Missverständnis, oder löst sogar einen unnötigen Konflikt von seiner überlagerten Schärfe, klärt den Irrweg und kann wieder in die richtige Richtung gelenkt werden. Wörter, die nicht richtig übersetzt wurden, aber sinngemäß übertragen wurden, wirken in ihren Akzentuierungen falsch. Daher werden sie missverstanden. Somit müssen Sprachen zeitgemäß global reformiert werden. Sprachverwandtschaften im Osten über China, Russland bis nach Griechenland und in südlichere Regionen, wie Sprachverwandtschaften aus nördlichen Regionen mit germanischen Einflüssen, differenzieren sich in den Schriftformen, aber nicht in den geistlichen Gesinnung der Vielzahl an verschiedenen Kulturen.

Das grössere Übel der Missverständnisse lösten religiöse Manipulationen aus, die Völker hinter ein falsches Licht führten, in dem sie ihre eigene Klarheit ihrer Gedanken nicht sofort erkennen konnten. Somit trennten Religionen kulturelle Gedankengüter und ihre philosophischen Wurzeln, die für ein globales Denken wichtige waren und so nahm die irdische Tragödie erstmals ihren Lauf und prägte die Erziehungsmuster vieler Völker und Kulturen.

Harry B. P. Jaeger

La journée commence et appelle à de nouveaux actes…

Posted in Uncategorized on 04/15/2013 by Harry B.P. Jaeger
Action

progress

… Les vieilles habitudes sont sur la piste …

L’évolution naturelle ne peut vous arrêter.

L’univers et donc se déplace également nos progrès.

L’accent est mis sur la santé et la nature est le meilleur médecin.

The day starts and calls for new acts…

…Old habits are on the track …

Natural evolution can not stop you.

The universe and thus also moves our progress.

The focus is on health and nature is the best doctor.

Tibetzentrum – einzigartig in Europa

Posted in Uncategorized with tags , on 05/28/2012 by Harry B.P. Jaeger
© - by Harry B.P. Jaeger
Foto by Harry B.P. Jaeger

Tibet Center – unique in Europe

The Tibet Center was by His Holiness the Dalai Lama established with the aim of contributing to the promotion of human values, secular ethics, provide tolerance to compassion, etc.. Here, the Tibetan culture and areas of knowledge in an authentic and modern way will be taught. The Tibet Center – I.I.H.T.S. is the only Western institution where – in close collaboration with the University of Higher Tibetan Studies in Sarnath, Varanasi, India, and the Medical and Astrological Institute Tsee human SH-Khang are the five classic Tibetan areas of knowledge (Rigne) conveys – the Dalai Lama in Dharamsala, India. Overall, far more than 3000 participants from many nations, the comprehensive education of the true center in Tibet mountain hut.

Tibet Center

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Das Tibetzentrum wurde von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama mit dem Ziel gegründet, einen Beitrag zur Förderung der menschlichen Werte, der sekulären Ethik, von Toleranz, Mitgefühl etc. zu leisten. Hier werden die tibetischen Kultur- und Wissensgebiete auf authentische und zeitgemäße Weise vermittelt. Das Tibetzentrum – I.I.H.T.S. ist die einzige westliche Institution, an der – in enger Zusammenarbeit mit der Universität für Höhere Tibetische Studien in Sarnath, Varanasi, Indien, und dem Medizin- und Astrologie-Institut Men-Tsee-Khang S.H. des Dalai Lama in Dharamsala, Indien – die fünf klassischen tibetischen Wissensgebiete (Rigne) vermittelt werden. Insgesamt nahmen bisher über 3000 Teilnehmer aus vielen Nationen das umfassende Bildungsangebot des Tibetzentrums in Hüttenberg wahr.

Dalai Lama

བསྟན་འཛིན་རྒྱ་མཚོ་

souls and their relationships

Posted in Uncategorized with tags , , on 05/17/2012 by Harry B.P. Jaeger
Meditation

© – by Harry B.P. Jaeger

Current events in the ashram

A typical day at the ashram began at 6 clock with the one-hour dynamic meditation. At 8 clock Bhagwan held a public lecture in the so-called „Buddha Hall“.

By 1981, this lecture series alternated in Hindi and English on a monthly basis. Many of these lectures were held spontaneously comments on texts from various spiritual traditions, while in others he answered questions from visitors and students. The speeches were peppered with jokes, anecdotes and provocative remarks, which regularly provoked outbursts of levity his devoted audience. During the day there were a variety of meditations and therapies, has been the intensity of the spiritual energy of Bhagwan’s „Buddha field“ attributed.

In the evening there was Darshan, which led Bhagwan personal interviews with small numbers of individual supporters and visitors. Occasion for a darshan was usually the arrival of a student at the ashram and his imminent departure, or even a particularly important problem, which would discuss the sannyasin personally with Bhagwan. Four days of the year were particularly celebrated: Bhagwan –  Day of Enlightenment (March 21) and his birthday (December 11) and Guru Purnima, a full moon, their worship of the Indian spiritual master, and Mahaparinirvana, the day on which all enlightened beings is thought . For visitors staying in Poona was generally intense, carnival-like experience, regardless of whether they ultimately „took sannyas“ or not. The ashram, the description of a student, was „an amusement park and a lunatic asylum, a House of Pleasure and a temple.

Bhagwan’s teachings emphasized spontaneity, but the ashram was not free from rules.

Guards stood at the entrance, smoking and drugs were banned, and certain parts of the site such as Lao Tzu House, where Bhagwan had his studio, were only accessible to privileged students.

Who would give a lecture in the Buddha Hall („let’s shoes and understanding outside please“, it said on the sign at the entrance), had to first undergo a sniff test, Bhagwan was allergic to shampoos and cosmetic products and those that smelt of those which access was denied.

< ° >The cyclone is the center„In the cyclone, there is no center of the cyclone is the center. We have a chronic habit of splitting all the things that we have a chronic habit of thinking in dualities: God and the devil, body and soul, the low and the higher, the good and evil. This habit is extremely persistent, and now it is the center of the cyclone.Let me out there: The cyclone is the center and there is no other center. Once you understand this unity of life, then disappears all tension, anxiety and anguish. The fear is caused because you are getting everything zerteilst. Through this division you will gepalten by this division you will be schizophrenic. Now you think that you’ll find yourself on the surface – the Cyclone – and have lost your center, so now you have to find the center.

This is the old habit of thinking in dualities. , The center of the cyclone and is‘ a new language, but the habit is very old, the figure is very old. It’s always like, where you are, you’re not right, you should be somewhere else.

My whole emphasis is that what is right. There is no other, right. ‚You need to go anywhere. This is the only life there is, the only dance there is. Only then can you be spontaneous, really spontaneous. “

रजनीश चन्द्र मोहन जैन) Chandra Mohan Jain Osho.